Geschichte

Pfarrhaus RipsdorfRipsdorf entstand auf dem Gelände eines römischen Gutshofes. Merowingische Gräber bezeugen die frühe fränkische Siedlung, die wohl in der Landnahmezeit entstanden sein muss. Ein fränkischer Großer, Vorfahre der Eifelgrafen und der Grafen von Are, erhielt Ripsdorf. 1121 hatte "Ripesdorp" schon eine Pfarrkirche, das Patronat lag bei der Abtei Steinfeld. 1203 findet man den Namen "Rypstorf", 1316 dann "Rypstorp" und im 15. Jh. "Rupstorp".

DKirchenfenster zu Ehren Benedikt Reetza Ripsdorf keine selbständige Herrschaft war, hat es auch keine zusammenhängende Geschichte. Gerhard von Loen, Herr zu Jülich und Graf zu Blankenheim, kaufte Ripsdorf im Jahre 1457. Zur Zeit Herzog Albas sollen spanische Truppen hier einquartiert gewesen sein. Der Besitz, außer Vellerhof, blieb bis zur Französischen Revolution in der Hand der Herzöge von Jülich. Im 16 Jh. wurde die Familie Metternich mit Gütern in Ripsdorf belehnt. 1726 wurde Hüngersdorf im Tausch gegen Bleibuir von Jülich an Blankenheim abgegeben. In der Französischen Zeit gehörte Ripsdorf zur Mairie Dollendorf im Canton Blankenheim.